Tag des offenen Denkmals: Moderne und ihre Umbrüche

An den Denkmaltagen am 7. und 8. September 2019 öffnet die Scharoun-Gesellschaft wieder die Türen des Scharoun-Ateliers am Heilmannring: inzwischen schon eine kleine Tradition. Doch wie jedes Jahr gibt es diesmal Neues.

Die Präsentation wurde runderneuert, wenn auch die Fixpunkte Insterburg, Breslau, Stuttgart und Siemensstadt geblieben sind. Neu sind einige Exponate im Atelier, und man kann dort sein Wissen ob der einzelnen Scharoun-Standorte testen. Neu ist aber auch, daß wir vom freien Zugang der vergangenen Jahre Abstand nehmen: der Andrang in den Vorjahren war schlichtweg zu groß, eine Gruppe jagte die nächste, für Nachfragen blieb kein Platz und keine Zeit. Darum diesmal erstmalig und auf Probe — der Zugang erfolgt per Anmeldung.

Führungen stündlich zwischen 11 und 16 Uhr, Dauer der Führung etwa 30-45 Minuten. Treffpunkt im Haus im 7.OG (der Zugang zum Atelier im 8.OG ist nicht behindertengerecht!).
Es gilt die Reihenfolge der Anmeldung. Nach Möglichkeit werden wir natürlich auch versuchen, sich kurzfristig entscheidende Besucher ohne Anmeldung in den Gruppen unterzukriegen — doch eben nur im Rahmen des Möglichen.


Dazu von unseren Freunden und Partnern:

Am 7. und am 8. September können im Ausstellungsraum Scharaun im Jungfernheideweg 4, , 3. OG, die früheren Wohnumstände Scharouns nachempfunden, sowie eine neue Präsentation zur Kunst und Architektur besichtigt werden.

Zugang frei, Führungen zwischen 11 und 18 Uhr nach Bedarf. Der Zugang ist nicht behindertengerecht!


Auch die Infostation am Goebelplatz öffnet wie gewohnt ihre Türen und bietet sich zwischen 11 und 16 als Anlaufstelle für Siemensstadt-Interessierte an. Wenn sie um 16 Uhr schließt, beginnt die empfehlenswerte „Mann-mit-Hut-Tour“ durch die Siedlungen. Dauer etwa 2,5 Stunden.

Aus Anlaß des „Tages des offenen Denkmals“ ist die Tour an diesen beiden Tagen gratis. Beschränkte Teilnehmerzahl! Anmeldung erforderlich, bei zuvielen Anfragen wird verlost. Bitte Tag der Führungsteilnahme angeben.


Die „Anker“-Nudelfabrik in Löbau schließlich, lange brachliegend und nun von der Stadt gesichert, ist diesjährig der Austragungsort der sächsischen Auftaktveranstaltung zum „Tag des offenen Denkmals“.

Aus dem Programm für den 8. September

9:30 — Gottesdienst in der Nikolaikirche, Nikolaiplatz 4

11:00 — Grüßworte des Bürgermeisters und des Landeskonservators, Festrede und Verleihung des Kinder- und Jugenddenkmalpreises, Vorstellung der Schülerprojekte

13:00-14:30 — Führung durch die Fabrik und durch das Haus Schminke.

Schriftliche Anmeldung bis zum 30. August erforderlich.

Tag des offenen Denkmals 2018: Wohnen bei Scharoun

Es ist langsam schon Tradition, daß sich am Tag des offenen Denkmals die Türen des Scharoun-Ateliers am Heilmannring öffnen. Doch wie jedes Jahr gebe es Neuerungen in unserer Präsentation.

Geblieben ist der Rundumblick nach Insterburg, Breslau, Stuttgart oder in die nahe Siemensstadt. Neu sind die neusten Funde der laufenden Forschung, neu ist auch die erstmalige Zusammenarbeit mit dem Projektraum SCHARAUN im Jungfernheideweg: wir empfehlen, beide zu besuchen. So kann man hautnah nachvollziehen, in welchen Räumen „Träume eines fernen Genies“ entstanden, von der Philharmonie über die Staatsbibliothek zu den Wohnstätten. Man kann sogar etwas Scharoun mit auf den Weg nehmen, und eine Chance auf eine originale Scharoun-Büste von Marg Moll gibt es auch!
Denn schließlich feiern wir in diesem Jahre nicht nur die 25. Wiederkehr des Denkmaltages — auch Scharouns Geburtstag jährt sich in diesem September, zum 125. Male!

Das Atelier ist nur mit Führung zu besichtigen. Der Zugang zum Atelier im 8.OG nicht behindertengerecht.

Öffnungszeiten Atelier am 8. und 9.9.2018: 11-16 Uhr. Treffpunkt zu den Führungen im Haus im 7.OG. Dauer der Führung etwa 30 Minuten.

Kammermusiksaal, Berlin

Kammermusiksaal des Berliner Philharmonischen Orkesters, im Anschluß ans Hauptgebäude der Philharmonie (Werkverzeichnis 222).

Bauplatz Matthäikirchstr., Berlin-Tiergarten

Nach den Skizzen Scharouns erbaut von Edgar Wisniewski.

Teil des Kulturforums mit Museen für europäische Kunst, Staatsbibliothek (Werkverzeichnis 236),  Künstlergästehaus (Werkverzeichnis 235) und Musikinstrumentenmuseum (Werkverzeichnis 247).

Täglich um 13:30 werden Führungen durch das Gebäude angeboten. Treffpunkt und Kartenverkauf am Musikereingang.

Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, Berlin

Weiterbearbeitung des Wettbewerbsentwurfes 228 (Künstlergästehaus siehe Werkverzeichnis 235).

Bauplatz Potsdamer Straße 33, Berlin-Tiergarten

Projektleiter Edgar Wisniewski (ab 1973 auch als Entwurfsarchitekt in Nachfolge Hans Scharouns); Garten- und Landschaftsgestaltung: Hermann Mattern, Günter Nagel; Berater: Hermann Fehling.

Teil des Kulturforums mit Museen für europäische Kunst, Konzerthaus des Berliner Philharmonischen Orchesters (Werkverzeichnis 222), ihr Kammermusiksaal (Werkverzeichnis 246) und Musikinstrumentenmuseum (Werkverzeichnis 247).

Jeden Freitag um 15 Uhr und jeden 3. Samstag im Monat um 10:30 können die Lesesäle bei einer Führung besichtigt werden. Treffpunkt Infotresen im Hauptfoyer.
Gruppenführungen müssen bis zu 3 Wochen in voraus vereinbart werden.

Konzerthaus des Philharmonischen Orchesters, Berlin

Fortsetzung des Wettbewerbsentwurfes 202: 1957-1959 für den Standort Bundesallee 1, ab 1959 für den Standort Matthäikirchstr. am Kemperplatz., Berlin-Tiergarten.

Teil des Kulturforums mit Museen für europäische Kunst, Staatsbibliothek (Werkverzeichnis 228, 236) und Kunstbibliothek, Künstlergästehaus (Werkverzeichnis 235), Kammermusiksaal (Werkverzeichnis 246) und Musikinstrumentenmuseum (Werkverzeichnis 247).

Parnerarchitekt Werner Weber, Projektleiter Edgar Wisniewski.

Landschafts- und Gartengestaltung von Hermann Mattern; Skulptur im Foyer von Bernhard Heiliger; Dachskulptur: Hans Uhlmann; Glasfenster: Alexander Camaro; Foyer-Fußboden: Günter Szymmank; Farbberatung: Lou Scheper-Berkenkamp. Im Foyer eine Büste von Hans Scharoun und ein Portät von ihm im Übergang zum Kammermusiksaal.

Fassadenbekleidung 1977-1978, von Edgar Wisniewski.

Im Dritten Reich war das Gelände am Kemperplatz für das Oberkommando des Heeres vorgesehen. Auf einem Teilgrundstück zur Tiergartenstraße wurde die „Aktion-T4“ geplant, an die auf der ehemaligen Buswendeschleife jetzt ein Denkmal erinnert.

2009 kam es bei den Dacharbeiten zu einem spektakulären Brand, der ohne gravierende Schäden blieb.

Täglich um 13:30 werden Führungen durch das Gebäude angeboten. Treffpunkt und Kartenverkauf am Musikereingang.